September 27, 2022

Super8 Filme: Eine Reise in die Vergangenheit

Super8 digitalisieren

Viele Menschen sind im Besitz eines Smartphones, mit dem sie die besonderen Momente des Lebens als Video festhalten können. In den 1960er Jahren war an diese Technologie noch nicht zu denken. Damals galten Super8 Filme als die neuste Innovation. Das Filmformat wurde genutzt, um spezielle Anlässe wie Geburtstage, öffentliche Ereignisse oder Urlaubsmotive in bewegten Bildern aufzunehmen. Nachstehend wird die inzwischen veraltete Technik näher beleuchtet und darüber informiert, wie sich heutzutage das Formats Super8 digitalisieren lassen.

Die Firmen Kodak, Fuji und Agfa saß an einem Tisch

Grund für das Zusammentreffen der Fotoriesen waren die anstehenden Olympischen Spiele in Tokio. Super8 sollte als Nachfolger der Normal-8-Formate rechtzeitig vor dem Start der Olympischen Spiele am 10. Oktober an den Markt gehen. Kodak scherte aus dieser Runde aus und brachte Super8 im Mai 1965 als eigenes Format heraus. Bei Super8 handelt es sich um ein Schmalfilm-Filmformat, das besonders im privaten Bereich zur Anwendung kam. Feierlichkeiten, Großveranstaltungen und Urlaubserlebnisse konnten mittels dieser Technik in bewegten Bildern festgehalten werden. Die Geschwindigkeit der normalen Kamerastandards lag bei 18 Bildern pro Sekunde. Im Gegensatz zum Vorgänger Normal8 mussten Filme nicht mehr in die Kamera eingefädelt werden, sondern wurden in vorbereiteten Kassetten geliefert. Außerdem überzeugte Super8 mit 36 Prozent mehr Bildschirmgröße als sein Vorgänger.

Super8 digitalisieren

Die Bänder alter Super8 Filme halten nicht ewig

In den 1980er Jahren wurde Super8 fast vollständig von der Videotechnologie abgelöst. Trotzdem gibt es noch sehr viele Menschen, die alte Super8 Filme zu ihren Schätzen zählen dürfen. Allerdings halten diese Bänder nicht ewig. Der Zahn der Zeit nagt an ihnen. Bei nicht fachgerechter Lagerung werden diese Bänder rissig, spröde und im schlimmsten Fall unbrauchbar. Um diesen Verfall vorzubeugen, können Super8 Filme digitalisiert werden. Das offeriert die Möglichkeit, die alten Aufnahmen als Andenken für die Ewigkeit und die nachkommenden Generationen zu sichern.

Überspielen und Bearbeitung sollte den Profis überlassen werden

Grundsätzlich besteht die Option, die Digitalisierung selbst vorzunehmen. Hierfür wird der Film auf eine Leinwand projiziert und dann mittels Videokamera aufgenommen. Diese Methode lässt sich auch von Laien praktizieren, allerdings ist hier mit erheblichen Qualitätsverlusten zu rechnen. Andere Verfahren sind sehr komplex. Sie erfordern Expertise und entsprechende Technologie, die nicht jedem Haushalt zur Verfügung stehen. Inzwischen bieten Profis den Service Super8 zu digitalisieren für eine kleine Gebühr an. Wer seine alten Schätze in die Hände von Profis übergibt, darf bestmögliche Resultate erwarten. Anbieter dieser Dienstleistung verstehen ihr Handwerk und verfügen über die notwendige Ausrüstung. Den Film erhalten Kunden danach auf einer Festplatte, einem USB-Stick, einer DVD oder als Link zum Download.

Bildnachweis: Hugo/Adobe Stock